P s y c h o m o t o r i k

 

 


KONZEPT DER WEITERBILDUNG 
von PuR Psychologie und Resonanz mit Ingrid Rodenburg und Rupert Schoch
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Zusammenfassender Überblick                                                                                  
zu den Inhalten der Weiterbildungen von Ingrid Rodenburg und Rupert Schoch_____________________________________________________________________________________  

Ziel ist die Unterstützung der Entwicklung der Person durch die Medien Musik und Bewegung und nicht eine Erziehung zur Musik und Bewegung.

1. Selbstklärung

- Wahrnehmungsvorlieben und psychosoziale Modelle

- Klärung der Bewegungsvorlieben, sensorische Integration (SI)

- Arbeit mit Kommunikatioshindernissen, Verletzungen und Ressourcen

2. Rhythmisch-psychomotorische Selbstkompetenz

- Ausdrucksgestaltung, Schwingungsfähigkeit

- Stimm- und Körperbewußtsein

- Bewegungsqualität / Motoskopie

3. Kompetenzen für stimmige Kommunikation

- Gesprächskompetenz für Beratung und Moderation im Team

- musisch- kreativen Umgang auch in Konflikten (Spiel und Improvisationsideen)

- vitale Begegnung durch bindungs-orientierte Spieltherapie



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Elementare Kommunikation                                                                                         zurück
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Unser Konzept unterstützt Sie bei der Weiterentwicklung der Handlungskompetenzen, die in der Arbeit mit Menschen von herausragender Bedeutung sind: Sozial- und Selbstkompetenz.
Fachwissen und Fachkompetenzen verändern sich rasend schnell, aus diesem Grund werden sogenannte "Schlüsselqualifikationen" - grundlegende, fach-übergreifende- Qualifikationen immer wichtiger.
Dazu gehört die Fähigkeit und Bereitschaft sich mit anderen Menschen in einen dialogischen Prozess zu begeben (Kommunikation), sich in andere einzufühlen (Sozialkompetenz) und sich selbst und andere Wert zu schätzen.

Entwicklung des Konzeptes
Das Konzept entwickelten wir als Entwicklungsbegleiter von Kindern, die sich in der Entwicklung ihrer Person schwer taten, beeinträchtigt oder behindert wurden.
Mit ihnen und ihren Eltern suchten wir nach Wegen und Möglichkeiten ihre oft hohe Misserfolgsbilanz zu verändern.
Wir unterstützten sie bei der Entwicklung motorischer Fertigkeiten und emotionaler Ausdrucksfähigkeit, stärkten sie für das Leben in Gruppen und erlebten sie bei der Entwicklung von Selbstbewusstsein.
Wir gaben ihnen den Raum sich zu erfahren, zu spüren, zu erproben und ohne Druck sie selber zu werden - in dem wir sie in ihrem Sein annahmen.

Sie lehrten uns, dass nicht nur unsere Fachkompetenz und unsere tollen Methoden hilfreich waren, sondern vor allem unsere Mit-Menschlichkeit im Miteinander.
Unser Da - Sein war entscheidend. Und so stellten wir uns mehr und mehr Fragen zu unserer Aufmerksamkeit, unserer Wahrnehmung, zu unserer Art in Kontakt zu gehen - zu unserer Art zu sein.

So wuchs in mehr als 30 jähriger rhythmisch- psychomotorischer Praxis und Forschungsarbeit ein Konzept, welches von der Ganzheit und umfassenden Komplexität von Menschen ausgeht und vielfältige, vitale und stärkende Begegnungen in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit ermöglichen will.

Ausgehend von der psychomotorischen Übungsbehandlung und der rhythmischen musikalischen Begleitung sind wir heute davon überzeugt, dass Klang, Rhythmus und Bewegung grundlegende Bedeutung für die Bindung und Traumatransformation und damit grundlegend für das Gelingen von Bildungsprozessen und der Persönlichkeitsentwicklung sind.

Aufgrund dieser Überlegungen haben wir Grundlagen aus den Bereichen

Musik
(Rhythmik), Bewegun g (Senso- und Psychomotorik) und Kommunikation (Psychologie) unter dem Begriff " Bindungs-orientierte Kommunikation" in einem Konzept für Bildung und Entwicklungsbegleitung integriert

Das erste Wirkende ist das Sein des Erziehers, das zweite, was er tut und das dritte erst, was er redet
(Romano Guardini aus R. Wild . Sein zum Erziehen, 1990)


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Methoden der bindungsorientierten Kommunikation                                                             zurück
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PsychoMotorik und Sensorisch emotionale Integration
Im Zentrum unserer Arbeit steht der Mensch, der mit Leib und Seele seinen Weg durch das Leben geht.
Die Theorie, die der Psychomotorik zu Grunde liegt, geht davon aus, dass die Psyche und der Körper in einem Wirkgeflecht stehen, dass Wahrnehmung und Bewegungshandlung untrennbar verknüpft sind und vor allem dass Bewegung und das leibliche Erleben identitätsstiftend und sinnkonstituierend sind.

Das Selbst-bewußtsein entwickelt sich mit den Erfahrungen, die ich machen kann und wir haben einen Lebensweg hinter uns, in dem aus dem sensomotorischen Erfahrungen von Greifen, Nehmen oder Stehen psychologische Konzepte des Begreifens, Benehmens oder Verstehens wurden.
Die jeweils individuelle neurophysiologische Organisation hat einen erheblichen Einfluß auf die Wahrnehmung von Welt und ist die Grundlage für das gesamte Befinden. Die sensorische Wahrnehmung bestimmt das Fühlen und Erleben von Wirklichkeit. Wir nennen deshalb diesen Prozess die sensorisch emotionale Integration (S.E.I.)

 

Schwerpunkt 1: Selbstklärung
Wahrnehmung und Sensibilität für die jeweils eigene Art, die
Welt zu sehen,
spüren, zu erleben, zu begehen entwickeln.

 

Rhythmisches Prinzip: Klang und Rhythmus
Menschen nehmen sich wahr: Was sie sagen und sei es noch so klug wird gerne überhört; viel mehr Eindruck machen Gestik, Mimik und der Klang der Stimme.
Das Hin und Her zwischen den Menschen ist dabei im wesentlichen von Faktoren geprägt, die vor und jenseits der Sprache wirksam sind:

Diese nonverbalen Zeichen bestimmen Kontakt, Kommunikation und geben die Grundlage, ob Bindung erfahrbar wird.
Dieser körpersprachliche vom Rhythmus der Bewegung geprägte Ausdruck ist ein elementarer Teil jeder Kommunikationssituation, aber in der Ausbildung zu Pädagogen wird dem "Lehrkörper" als Träger dieses Ausdrucks kaum Beachtung geschenkt.

Wir glauben, dass die Pflege des eigenen rhythmisch- psychomotorischen Ausdruck durch Musik und Bewegung die Kommunikation wesentlich erleichtert.

 

Schwerpunkt 2 rhythmisch- psychomotorische Selbstkompetenz
Entwicklung der Expression und der selbstbewussten Integration
nonverbaler Ausdrucksmittel in die Kommunikation.

 

Kommunikationskompetenzen
Das Gelingen von Bildung und Therapie, das Gelingen jeder Begegnung hängt davon ab, ob die Beteiligten die Situation als für sich stimmig erfahren.
Stimmigkeit bedarf feiner Abstimmungsprozesse. Die Fähigkeit, in Begegnungen die Vielfalt der eigenen inneren Stimmen zu gestalten und der Vielfalt in den Aussagen unsrer jeweiligen Partner gewahr zu werden, wird den Kontakt bereichern.

 

Schwerpunkt 3 Kommunikationspsychologische Grundlagen
Partnerzentrierte Gesprächsführung, Beratungsgespräche 
Konfliktgespräch, Kommunikationsmuster 
          

Grundlagen für Bildung, Bindungs- und Entwicklungsbegleitung nach Ingrid Rodenburg und Rupert Schoch
Die Arbeit an diesen drei Schwerpunkten öffnet den Raum für sinnliche, sinnenvolle und achtsame Begegnungen - prinzipiell fruchtbar in jeder Kommunikationssituation.
Wir sind überzeugt, dass vor allem Menschen, die wie Kinder noch nicht oder wie Menschen mit Traumatisierungen und/oder Behinderung nicht mehr über vielfältige verbale Kommunikationswege verfügen, auf besonders gute Kommunikatoren, ausdrucksvolle Gegenüber und feinfühlige Begleiter angewiesen sind.

Wir sind davon überzeugt, dass Erfahrungen mit Musik, Bewegung und resonanzreicher Kommunikation wichtige Bausteine für die emotionale, motorische und soziale Entwicklung sind.

Die Integration musikalisch-rhythmischer und psychomotorischer Spiel- und Handlungsangebote in den pädagogischen Alltag ermöglicht allen Beteiligten die Teilnahme an eindrucksvollen und ausdrucksstarken Lebenserfahrungen.

In unserem Konzept berücksichtigen wir die vielfältigen Aspekte von Persönlichkeitsentwicklung. Bildung und Entwicklung können nur dort stattfinden, wo das komplexe Zusammenwirken von Bewegung, Wahrnehmung, Fühlen, Denken, Erleben und Gestalten als Grundlage menschlicher Entwicklung erkannt, akzeptiert und entsprechend Raum gegeben und adäquat begleitet wird.Wir integrieren die neuesten Entwicklungen aus den Bereichen Bindung und Trauma in die Weiterbildung ( z.B. Focusing, Somatic Experiencing).

Theorie

In der Weiterbildung vermitteln wir folgende theoretischen Grundlagen zur Erweiterung der Fachkompetenz:

Diagnostisches Grundwissen:
Sensorisch emotionale Integration (S.E.I)

Bausteine / Wirkfaktoren von Musik: Rhythmisches Prinzip

Synchronzeitnach Ingrid Rodenburg und Rupert Schoch

Psychodynamische Modelle:
Neurologie, Bindung, Trauma (Grundlagen aus: Somatic Experiencing)

Kommunikationspsychologisches Grundwissen
"

Musik- und Bewegungsspiele:
" somatische Spieltherapie"



Nähere Informationen zu den Themen Focusing und Somatic Experiencing finden Sie in unseren Links





Ingrid Rodenburg und Rupert Schoch sind auch telefonisch oder per E-Mail zu erreichen: KONTAKT



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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